Stadtentdecker… Stadtentwickler

 

Am 25., 26. und 27.9.2015 feierte unsere Stadt Schwedt ihr 750. Jubiläum. Das Motto des Stadtfestes „Stadt-Land-Fluss“ wurde gewählt, um die Schönheit unseres Wohnortes in drei kurze Worte zu fassen.

Die Klasse 6a der Grundschule „Bertolt Brecht“, durfte mit einem Filmprojekt unsere Stadt Schwedt zu diesem Anlass vorstellen.

Lucia Muskatewitz, Julian Schinkel und Nils Ruppert berichten hier von ihren Erlebnissen während der Projekttage.

Julian schildert:
In dem Projekt erarbeiteten wir Videoclips über vier Orte unserer Stadt: Das erholsame Bollwerk, das gruselige Polizeigebäude, die schönen UBS und den abenteuerlichen Kirchturm der Evangelischen Kirche.
Am Anfang sammelten wir erst einmal unsere Ideen und  schrieben sie auf. Meine Gruppe kam auf die Idee, eine Choreographie zu erarbeiten.

Am zweiten Tag startete die  erste Dreharbeit – am alten Polizeigebäude. Ich durfte als Aushilfe dabei sein. In der Zwischenzeit hatten die anderen Musik und passende Geräusche hergestellt oder arbeiteten mit der Trickbox. Da konnten wir unseren Fantasien freien Lauf lassen.
Am nächsten Tag filmte das UBS-Drehteam. Dazu entwickelten wir ein Lied mit Klangbausteinen, Gitarre und anderen Orff-Instrumenten. Auch der Musikraum wurde zum Instrument… .
Am 3. Tag  haben wir uns nochmal alles angesehen und ausprobiert.
Und  am 4. und letzten Tag hat endlich meine Gruppe gefilmt.  Die erdachte Choreographie von Florin  war super und lustig! Wir füllten damit den Raum vor dem Kirchplatz.
Ich fand das Projekt sehr cool und würde es gerne einmal wiederholen.

Nils erzählt:
Am ersten Tag lernten wir Frau Zorn, die Regisseurin kennen und machten einen Spaziergang durch unsere Stadt Schwedt.
Unser Team wurde von Tag zu Tag größer. Wir lernten immer mehr über die Technik einer Filmkamera und den Ton kennen.
Ich arbeitete in der Bollwerkgruppe. Weil wir das Bollwerk gut zum Chillen finden, hatten wir die Idee, ein Modellfloß ins Wasser zu setzen. Wir nahmen uns leere Flaschen als Plattform und klebten einen Karton oben drauf für den Pavillon und die Hängematte. Zusätzlich bastelten wir noch Figuren aus Pfeifenreinigern.  Als wir ein paar tolle Szenen  mit dem Floß gedreht hatten, filmten wir noch einen Abschnitt mit fünf Kindern, die ein Eis lecken und sich langweilen. Einem ist sogar so sehr langweilig, dass er einschläft und in sein Eis fällt. Das war besonders lustig.
 
Lucia berichtet:

Mein Höhepunkt des Projektes war der Kirchturmtag. Ich fand es spannend auf den Kirchturm zu gehen, weil ich noch nie oben  war. Ein paar Mitschüler sagten: „Passt auf, die Glocken läuten bestimmt gleich!“. Deshalb fehlte Spannung beim Hoch- und Runtergehen auch nicht. Die Choreographie, die wir unten vorführten und von oben gefilmt wurde, bereitete uns allen auch viel Spaß.

Bilder dazu kann man sich in der Fotogalerie ansehen.

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